Nächster Künstler bricht sein Schweigen – Thomas Glavinic

Über Jahrzehnte war es für Künstler in Österreich unmöglich, sich kritisch gegenüber den Etablierten in Politik und Kunst zu äußern. Doch immer mehr Künstler brechen ihr Schweigen und machen den Mund auf. Diesmal platzte dem gebürtigen Grazer Star-Autor Thomas Glavinic der Kragen, weil er genug von der moralischen Selbstüberhöhung linker Kreise und deren Verleumdungskampagnen gegen Patrioten hat.

Sein Posting:

Diese Selbstgefälligkeit, diese moralische Selbstüberhöhung, diese selbstzweifelsfreie Gewaltsprache, mit der hier Menschen, die ich für intelligent halte, alle Wähler von Norbert Hofer in Bausch und Bogen als Nazis, Pack, Bagage und Abschaum niedermachen, ist mir zuwider.

Nur weiter so. Irgendwann bringen wir uns gegenseitig um. Miteinander reden, auch wenn man unterschiedliche Standpunkte hat, scheint schon zu einer Obszönität herabgekommen zu sein. Jeder weiß, dass er recht hat, und brüllt noch lauter als der andere. Und gefällt sich auch noch in dieser Rolle. Leute, die jeden, der sagt, er ist stolz, Österreicher zu sein, mit einem gewissen Recht als schlicht gestrickt bezeichnen, schämen sich plötzlich, Österreicher zu sein. Ja, dann schämt euch doch. Wandert aus! Das hilft bestimmt weiter. Hauptsache, man gehört zu den Guten. Wieso mit diesen Bösewichten reden? Wieso ihre Ängste einmal ernst nehmen? Demokratie ist, was wir wollen.

Wenn wir aufhören, mit politisch Andersdenkenden zu reden, vergessen wir 1934. Wenn wir politisch Andersdenkende de facto schon als Untermenschen darstellen – was sind wir dann? „Was gut und was böse ist, weiß der Spießer, ohne nachzudenken.“ Ödön von Horvath.

Die Identitäre Bewegung Österreich begrüßt jeden Künstler, der mutig ausspricht, was in unserer Heimat verkehrt läuft. Wir sind uns sicher, dass noch viele Weitere folgen werden. Glavinic weist zurecht auf die Gefahren hin, die aus einer antidemokratischen Politik der Ausgrenzung erwachsen. Wir Patrioten sind keine Nazis, kein Pack, keine Bagage und kein Abschaum – wir sind Menschen, die Verantwortung für ihr Erbe und für ihre Zukunft einnehmen und haben ein Recht darauf, die Politik dieses Landes mitzubestimmen.

Wir hoffen es nehmen sich viele Künstler, die jetzt noch schweigen, ein Vorbild. Meinungsfreiheit ist in erster Linie die Freiheit das zu sagen, was den Etablierten nicht gefällt!

Originalpost:

Bild: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland – Thomas Glavinic, CC BY-SA 2.0