Identitäres Straßentheater: Erdogan in Gleisdorf

Gestern besuchte ein „Double“ des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Gleisdorf einen Vortragsabend zum Thema „Arabischer Kulturraum“. Sein Wahlkampfauftritt sollte zeigen, dass Integration eine Lüge ist.

Am Dienstag, den 14. März 2017, veranstalteten um 19 Uhr zehn identitäre Aktivisten ein Straßentheater vor der Stadtbücherei in Gleisdorf. Verkleidet als türkischer Ministerpräsident Erdogan und begleitet von verschleierten „Burka-Damen“, begrüßte man die Gäste des Vortragsabends „Arabischer Kulturraum“. Zwei der „Burka-Damen“ hielten dabei Schilder mit der Aufschrift „Integration ist eine Lüge“ hoch.

Türkei-Diskussion zeigt Scheitern von Multikulti und Integration

Der „Wahlkampfauftritt“ sollte auf die Parallelgesellschaften in Österreich und das Scheitern der bisherigen Integrationspolitik aufmerksam machen.

„Erdogan ist nicht unser Problem, sondern die Parallelgesellschaften sind es. Das Scheitern der Integrationsbemühungen zeigt sich in der Diskussion um Erdogan und dessen Wahlkampfveranstaltungen. In Österreich leben derzeit 247.500 Menschen mit türkischen Wurzeln. Über 73% von ihnen stellen die Gebote des Islams über die rechtsstaatlichen Gesetze in Österreich“, erklärte der Leiter der Identitären Bewegung Steiermark, Luca Kerbl.

Forderung: Remigration und Leitkultur

Aufgrund dieser Tatsache fordert die Identitäre Bewegung eine komplette Umkehr der bisherigen Einwanderungs- und Integrationspolitik in der Steiermark.

„Wir fordern ein großes Engagement im Bereich der Remigration und die Förderung der österreichischen Leitkultur“, so Kerbl abschließend.