Identitäre Kundgebung gegen UETD

Die Identitäre Bewegung startete ihre Kampagne gegen die „Integrationslüge“ mit einer Kundgebung vor dem Büro der Erdogan-nahen UETD am Lugeck im 1. Bezirk. Die Veranstaltung mit 80 Teilnehmern verlief ohne Zwischenfälle. Gegendemos fanden keine statt.

Der Grund für die Kundgebung waren die zahlreichen Zwischenfälle und illegalen Demonstrationen türkischer Nationalisten in den vergangen Wochen in Wien. „Die Erdogan-Demos zeigen uns deutlich, dass Multikulti gescheitert ist. Wir haben eine 5. Kolonne im Land, die zuhause einen Islamisten unterstützt und in Österreich linksliberale „No-Border“-Politiker wie Van der Bellen. Integration ist eine Lüge“, so Alexander Markovics, ein Sprecher der Identitären.

Am Ende der Kundgebung wurde beim Büro der UETD ein überdimensionales „Flugticket“ in der Tür deponiert und ein weiteres „Ticket“ mit Heißluftballons 5m über dem Platz zum Schweben gebracht. Die Identitären „schließen sich damit den Forderungen der Minister Kurz und Doskozil an. Integration ist gescheitert und die Realität ist Islamisierung und Überfremdung. Wir brauchen jetzt eine Remigration der Illegalen und Islamisten“, so Martin Sellner abschließend in seiner Ansprache.

Die Kundgebung diente dem Start einer Informationskampagne unter dem Titel „Die Integrationslüge“, mit der die Identitären auf die fatale „Politik des faktischen Multikulturalismus“ aufmerksam machen, und Lösungen aufzeigen wollen.

Homepage der Kampagne:
www.integrationsluege.at
Hintergrundbericht:
http://iboesterreich.at/integrationsluege.pdf