Identitäre demonstrierten in Wien für Europa

Die Identitäre Bewegung Österreich demonstrierte am 11.06.2016 unter dem Motto „Europa verteidigen“ gemeinsam mit Patrioten aus mehreren europäischen Ländern. Über 800 Teilnehmer kamen zum Urban-Loritz-Platz, um gegen „korrupte Eliten“ und „Multikultis“ zu demonstrieren.

Für Samstag, den 11.06.2016, hielt die Identitäre Bewegung Österreich ihre dritte Demonstration in Wien ab. Angesichts von Massenzuwanderung und korrupten Eliten gingen sie zur „Verteidigung Europas“ auf die Straße. Sie forderten den bedingungslosen Schutz der Kultur und Tradition Eu- ropas.

„Die Regierung ist unwillig oder unfähig, sich klar zum Erhalt unserer Identität zu bekennen. Stattdessen zählen ausschließlich Parteiinteressen“, begründet Philipp Huemer, Leiter der Identitären Bewegung Wien, die Demonstration.

Identitäre Gruppen kamen aus Frankreich, Slo- wenien, Tschechien, Italien, Belgien, Holland und Deutschland. Zudem schlossen sich polnische, serbische und kroatische Patrioten der Demonst- ration an. Die europäische Ausrichtung der Demonstration war bereits an der Einladung ersichtlich: „Um auch in Zukunft weiterbestehen zu können, müssen alle Völker Europas zusammen- stehen. Wir stehen hier für eine Welt der Vielfalt.“

Der Zug setzte sich um 14:00 Uhr in Bewegung und rief Parolen wie „Heimat, Freiheit, Tradition“ und „Von Bregenz bis nach Wien – keinen Muezzin“. Gegen die friedlich demonstrierenden Iden- titären formierte sich erneut ein Schwarzer Block an Linksextremen, der Steine, Glasflaschen und Böller auf die Demonstrationsteilnehmer warf. Dabei wurden mindestens zwei Teilnehmer der Identitären-Demo verletzt und mussten mit Platzwunden ins Krankenhaus.

Aufgrund des Einsatzes der Polizei konnten die Linksextremen ihr Ziel, „keinen Meter für Identi- täre“ nicht durchsetzen. Die Gruppe zog, unter massiven Attacken, vom Märzplatz über den Gürtel bis zum Westbahnhof, wo sie ihre Ab- schlusskundgebung abhielt. „Wir kommen wieder“, riefen sie, während sich die Gruppe zer- streute. „Politischen Rückhalt haben die rot-grü- nen Terroristen von hohen Politikern der Stadt Wien. Das ist ein verfassungspolitischer Skandal“, ist sich Philipp Huemer sicher.