Dritte „Wir sind die Grenze“-Demo

Die Identitäre Bewegung Österreich war am 27.2.2016 wieder bei der Demonstration des Bündnisses „Wir sind die Grenze“ dabei. Bereits zum dritten Mal rief das Bündnis dazu auf, sich am patriotischen und länderübergreifenden Protest gegen den Asylwahnsinn zu beteiligen.

Bei echtem Kaiserwetter fanden sich bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Treffpunkt über 200 Menschen in der Freilassinger Martin-Ehrenhauser-Straße ein. Denn gerade Freilassing mit seinen knapp 16.000 Einwohnern wurde seit der Zuspitzung des Großen Austausches im Sommer 2015 zu einem DER Nadelöhre von Merkels Einladungspolitik. Freilassing hatte nicht nur aufgrund der unzähligen Einwanderer, sondern auch wegen der dadurch fernbleibenden Einkaufstouristen aus Salzburg, enorm zu kämpfen.

Grund genug, nach zwei erfolgreichen Demonstrationen eine Neuauflage zu wagen. Mehr und mehr Teilnehmer trafen am Startpunkt ein, während Martin Sellner von der Identitären Bewegung Österreich mit seinem Redebeitrag begann. Um die politische Relevanz unseres Protestes zu unterstreichen, erklärte sich dieses Mal auch ein Vertreter aus der Politik bereit, einen Redebeitrag zu halten: Benjamin Nolte, Landesvorstand der „Patriotischen Plattform“, ließ es sich nicht nehmen, zum Rundumschlag auf die etablierten Politiker auszuholen und deren zahlreiche Vergehen am Volk, alleine im letzten halben Jahr, anzuprangern.

Als dritter Redner wurde Sebastian Zeilinger von der Identitären Bewegung Traunstein begrüßt, der den Anwesenden Einblicke in seine Erfahrungen als Wandervogel gewährte und nochmals in Erinnerung rief, dass sich der Protest nicht gegen die Flüchtlinge richtet, sondern gegen jene, die Flüchtlinge für den Großen Austausch missbrauchen. Gegen 14:00 Uhr setze sich der Demonstrationszug mit der lauten Forderung „Festung Europa – Macht die Grenzen dicht!“ in Bewegung. Denn nicht eine innereuropäische Grenze zwischen Bayern und Salzburg wurde gefordert, sondern sichere europäische Außengrenzen.

Der Demonstrationszug war umrahmt von zahlreichen Zusehern, welche von den Teilnehmern immer wieder aufgefordert wurden, sich anzuschließen. Viele Freilassinger kamen dieser Aufforderung nach, was dazu führte, dass die Demonstration kurz vor dem Überschreiten der Grenze auf ca. 700 Teilnehmer angewachsen war. Über die Saalachbrücke bewegte sich der Zug schließlich nach Salzburg, wo vor der ehemaligen Grenzstation in der Münchener Bundesstraße die Abschlusskundgebung mit einem Redebeitrag des Leiters der Identitären Bewegung Salzburg, Edwin Hintsteiner, stattfand.

Dieser bezeichnete vor allem die scheinheiligen politischen Maßnahmen der österreichischen Innenministerin als Lügen und appellierte an die Teilnehmer, nicht den Mut zu verlieren und weiterhin ihren Protest auf die Straße zu tragen. Denn „es braucht nur ein Prozent der Bevölkerung, um etwas nachhaltig zu verändern. Dieses eine Prozent wurde in Freilassing bereits weit überschritten. Wir müssen die Politiker austauschen, bevor sie das Volk austauschen!“, so Hintsteiner wörtlich. Die Teilnehmer riefen in lauten Sprechchören einhellig „Wir kommen wieder“ und zeigten damit, dass dies kein leeres Versprechen bleiben wird!