AKTIVIST WIRD VERURTEILUNG WEGEN SCHWERER KÖRPERVERLETZUNG ANFECHTEN

Der Identitäre Aktivist Luca Kerbl wurde vor kurzem in erster Instanz wegen „schwerer Körperverletzung“ an dem Rektor der Uni Klagenfurt verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Aus dem ursprünglichen Vorwurf der Nötigung wurde eine Körperverletzung und letztendlich eine schwere Körperverletzung gemacht.

Tatsächlich stammt die Anklage gegen Kerbl noch aus dem Monsterprozess 2018 gegen die IB. Im Zuge einer Aktion an der Universität Klagenfurt wurde Kerbl damals von einer Person festgehalten. Was Kerbl nicht wusste: Dabei handelte es sich um Rektor Oliver Vitouch. Dieser behauptete, dass Kerbl ihm bei dem Versuch sich zu befreien in den Bauch geschlagen habe, weswegen er später angeblich noch einige Zeit Schmerzen hatte. Für diese Behauptung gibt es keine Beweise, Vitouch ging nach dem Vorfall nicht zum Arzt, es war keine Verletzung feststellbar. Vitouch sagte selbst in einem Interview kurz nach der Aktion, es handelte sich um einen „leicht verschmerzbaren Schlag in die Magengrube“, so sein O-Ton.

Wie kann es nun sein, dass aus diesem Vorfall eine „schwere Körperverletzung“ konstruiert wird? Bei Beamten wie dem Rektor wird eine Körperverletzung automatisch immer als schwere Körperverletzung behandelt. Dabei wird absurderweise Kerbl jedoch der Vorsatz, gezielt einen Beamten zu verletzen, unterstellt. Dieser Vorwurf ist abwegig, da Kerbl den Rektor gar nicht kannte und nicht wissen konnte, um wen es sich dabei handelt. Während der Verhandlung wurde Luca unterstellt, er hätte den Rektor am Anzug erkennen sollen. Wie aber soll jemand, der nicht aus Klagenfurt stammt und nicht an der dortigen Universität studiert, dies erkennen? Luca Kerbl wird in Berufung gehen und das Urteil anfechten.